Gründung

Das BKT wurde im November 1986 gegründet.

Rechtsform

Seitdem ist es ein anerkannt gemeinnütziger Verein, der Spenden entgegennehmen kann. Er ist im

Eingetragen ist er auch im Transparenzregister unter der Nummer 221052000603.

Satzung 

Wer es genau wissen will oder Mitglied werden möchte, kann sich hier die Satzung des BKT als PDF-Datei  herunterladen. Das BKT hat sich mit den beiden notwendigen Vereinsorganen Vorstand und Mitgliederversammlung eine bewusst ganz einfache Struktur gegeben.

Vorstandsvorsitz 
Portrait Andreas Schmidt

Vorstand / Leiter Dipl. rer. Soc. Andreas Schmidt, Foto: Sebastian Döring

Stellvertretende Vorsitzende
Antje Müseler, stellertretende. Vosritzende

Frau Antje Müseler

Genre

Das BKT ist Schauspieltheater mit professionellem Ensemble im en-suite-Betrieb.

Zwei Familientheater-Reihen werden pro Jahr angeboten.

  • eine im Sommertheater auf der Freilichtbühne an der Zitadelle Spandau mit ca. 500 Plätzen,
  • eine im Wintertheater des Fontane-Haus im Märkischen Viertel mit bis zu 800 Plätzen.

Mitgliedschaften

Das BKT ist Mitglied

  • in der Künstlersozialkasse (KSK) als Nutzer unter
  • LAFT-Berlin mit der Mitgliedsnummer 2013/G/BK/0219
  • bei berlin-buehnen.de

Inhaltliche Ausrichtung

Wir setzen uns mit den großen Problemen der Kleinen auseinander. Der pädagogische Zeigefinger bleibt eingemottet.

Vielmehr vermitteln wir in Komödienform, dass es nur ‚gut‘ oder ‚böse‘ nicht in Reinform gibt.

Stoffe

Das BKT inszeniert Stoffe der Weltkinderliteratur von Astrid Lindgren bis Sven Nordqvist beispielsweise, scheut aber auch keine Bearbeitungen von Kunst- und Volksmärchen.

Das BKT ist 2005 nach fast zwanzig Jahren der Wiederentdecker der „Pippi Langstrumpf“ in Berlin.

Zielgruppen

Angesprochen werden – abhängig vom Stück – die Menschen ab gut drei bis etwa acht Jahren.

Den Begriff ‚Familientheater‘ (erstmals 2004 von uns entwickelt) nehmen wir ganz wörtlich: mit unseren Inszenierungen werden alle Altersklassen angesprochen.

Praktika

Auch die Gemeinnützigkeit nehmen wir sehr ernst. Aufgrund der damit zusammenhängenden Erleichterungen, versucht das BKT der Gemeinschaft neben dem eigentlichen Vereinszweck auch noch etwas mehr zurückzugeben, in dem junge Menschen bei uns Praktika machen können. Diese reichen vom kurzen Schülerpraktikum bis zu mehrmonatigen Praktika zur Studienvorbereitung. Auch Abitur kann man beim BKT „nachmachen“. Wir sehen in Praktikanten keine billigen Arbeitskräfte, sondern Menschen, die sich orientieren wollen und müssen; sie erhalten von uns qualtitativ hochwertige Auskünfte und werden entsprechend eines give-and-take betreut. Oftmals bleibt der Kontakt erhalten und vertieft sich in einer konkreten Theateraufgabe jenseits des Praktikums.

Theaterpädagogik

Fallweise bietet das BKT auch theaterpädagogische Begleitung an. Diese kann in der Vor- oder Nachbereitung der Stücke liegen. Sie finden auf während Familientheater-Reihen statt.

 

Unsere – unvollständige – Aufführungsagenda

Rapunzel
Ein haariger Märchenspaß
von Andreas Schmidt
Liedtexte Brigitte Faber
Winter 1986/87

Brigitte Faber und Andreas Schmidt

Flöhchen und Läuschen
– Animation –
von Faber und Schmidt
1988-1990

Karlsson vom Dach
von Astrid Lindgren
Juni/juli 1987

Probenbild mit Birte Rosenau und Thomas B. Hoffmann
Lillebror (Birte Rosenau), Karlsson (Thomas Hoffmann)

Clown in der Klemme
Clowns-Solo
Frühjahr/Herbst 1987

Frau Holle
oder: Wie Frau Möchtegern doch noch glücklich wurde
von Andreas Schmidt, Liedtexte Brigitte Faber
1987/88

Petra Aßmann, Cäcilia Krämer, Andreas Schmidt

Vampir beißt Superman
Ein Grusical
von Andreas Schmidt
Liedtexte Brigitte Faber
Sommer/Herbst 1988

Rotkäppchen
Ein Stück über Brillenschlangen, die
ihre Augengläser verloren haben
von Andreas Schmidt
Liedtexte Brigitte Faber
Winter 1988/89

Antje Müseler und Brigitte Faber
Rotkäppchen (Antje Müseler), Weißohr (Brigitte Faber)

Ach, Du lieber Augustin
von Schmidt/Faber/Müseler
Frühjahr/Sommer 1989-95

Kalif Storch

von Andreas Schmidt

1990

Szenenbild Kalif Storch
Kalif (Brigitte Faber), Mansor (Antje Müseler)

Knolles Knirps Show
von Schmidt/Faber/Müseler
1990

Der gestiefelte Kater
von Andreas Schmidt

1994 – 1995

Der Froschkönig
Ein glitschiger Märchenspaß über
Freundschaft, die ins Wasser fällt
von Andreas Schmidt

Aschenputtel
oder: So schön kann doch kein Prinz sein!
von Andreas Schmidt
1999

Caroline Sanchez, Nikola Hecker, Katja Zange
Schwester (Caroline Sanchez, lks.), Puttel (Nikola Hecker) und Schwester (Katja Zanger)

stummSchrei
Ein mehrjähriges Projekt gegen Diskriminierung und Rassismus in Zusammenarbeit mit der Centrum für angewandte Politik, München, und mit Förderung des Deutschen Kinderhilfswerk und der Wissenschaftsstiftung Bertelsmann. Schirmdame: Barbara John. Mehr Infos zum Projekt siehe hier.

Sommer- und Winter-Familientheater-Reihen

1., 3., 6. , 9., und 14. Sommer-Familientheater-Reihe
„Pippi Langstrumpf“
2005, 2007, 2010, 2013, 2022
Schirmdame: Schwedische Botschaft

2., 10. Sommer-Familientheater-Reihe
„Pippi in Taka-Tuka-Land“
Berlin-Premiere
2006, 2014

4. Sommer-Familientheater-Reihe
„Das Beste von Pettersson und Findus“
2008

5. Sommer-Familientheater-Reihe
„Dschungelbuch“
2009

7., 11. Sommer-Familientheater-Reihe
„Das Beste von Pettersson und Findus“
2011, 2015

8. Sommer-Familientheater-Reihe
„Mein Freund Wickie“ (Musical)
Berlin-Premiere
2012

12. Sommer-Familientheater-Reihe
„Michel aus Lönneberga“
2016

11., 13. Sommer-Familientheater-Reihe
„Pippi feiert Geburtstag“
Berlin-Premiere
2017, 2018

2020 und 2021 sind pandemiebedingt ausgfallen

1. Winter-Familientheater-Reihe
„Pippi plündert den Weihnachtsbaum“
2007

2., 8. Winter-Familientheater-Reihe
„Frohe Weihnachten, kleiner Eisbär!“
2008, 2014

3., 6., 15. Winter-Familientheater-Reihe
„Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch“
2009, 2012, 2013, 2018, 2022

4. Winter-Familientheater-Reihe
„Hänsel und Gretel“
2010

5. Winter-Familientheater-Reihe
„Aladin und die Wunderlampe“
2011

9., 10. . Winter-Familientheater-Reihe
„Pippi feiert Weihnachten“
2015, 2016

14. Winter-Familientheater-Reihe
„Der Räuber Hotzenplotz“
2019

t.b.c.

Ungewöhnliche Projekte

  • Einladungen zur „Europäischen Kulturwerkstatt“ auf Schloss
    Ettersburg bei Weimar
  • „Berliner Kindertheater-Festival im Prenzlauer Berg und in
    Kreuzberg“, 1990 und 1991, das das BKT konzipierte,
    organisierte und als erstes Ost (DDR)-West (BRD)-Festival
    umsetzte
  • „Kooperative Kindertheater in Kreuzberg“: koordinierter
    kulturpolitischer Zusammenschluss freier Träger und
    kommunaler Bezirkseinrichtungen
  • Träger von „stummSCHREI – Initiative gegen Diskriminierung, Vorurteile und Rassismus!“ – impulsgefördert vom „Deutschen Kinderhilfswerk e. V.“
  • Entwicklung innovativer KulturprojekteWorkshops und Fortbildungen für alle Alterklassen
  • viele theaterpädagogische Projekte, zuletzt: Frühstücks-Spaß
  • 2005 Etablierung einer großen Familientheaterreihe unter der Schirmherrschaft der Schwedischen Botschaft über drei Monate in der Freilichtbühne an der Zitadelle Spandau